Philosophie

Weniger ist Mehr

Meine Bilder sind teils abstrakt, teils gegenständlich,
sie sind minimalistisch, in unterschiedlichen Techniken,
das Abstrakte, das Experimentelle stehen in einem
Spannungsverhältnis zum Gegenständlichen.

Ich liebe das Spontane, weil ich mich dadurch
öffne und Formales, Oberflächliches zurücktritt.
Es zeigt sich das Wesentliche in Form und Inhalt.

Ansatzweise wird dies bei den Blindzeichnungen deutlich ,
die mich selber immer wieder neu faszinieren.
Sie kommen von innen heraus und
der korrigierender Verstand tritt dabei zurück.

Ein wichtiger Bestandteil ist der Minimalismus.
Das bedeutet für mich in der Kunst, die Reduktion auf das Wesentliche.
Auch wenn die Farben, die Proportion, der Bildaufbau,
die Technik und der der Strich unabdingbare Voraussetzungen sind,
darf dies keine Eigenständigkeit darstellen,
weil alles allzu leicht ins Oberfläche abtriften kann.

Dies setzt eine immerwährende Auseinandersetzung
mit sich selbst vor raus, der Suche nach Erkenntnis,
nicht nach Unterhaltung, nicht nach Gefälligkeit.

Es ist meine Suche, eine Stimmung aufzuzeigen,
sie in Bildern sprechen zu lassen.